Montag, 5. März 2007

Ein ruhiger Morgen...

ist etwas Wunderbares und Seltenes. Trotzdem war mir dies heute vergönnt, ich muss erst gegen 9:30 aus dem Haus, dachte mir also nagut 9 Uhr aufstehen muss da reichen, zwecks Schlafmaximierung. Aber da hatte ich die Rechnung ohne meinen in Singapur befindlichen Freund gemacht, der mich unbedingt noch bevor ich zwischen meinen Pflichten hocke anrufen wollte. Tja aus war's mit dem Schlaf, aber auch das war an sich nicht so schlimm, denn zu meiner großen Überraschung war ich nach dem Telefonat relativ wach, hab mir Schandmaul angemacht und da fiel mir mein neu erstandener Mokka in die Augen.
Was ist ein Morgen ohne guten Kaffee (respektive Tee für die Teetrinker unter uns ;) Also recherchierte ich erstmal im Netz nach einer sinnvollen Zubereitung (ein Laptop in greifbarer Nähe des Bettes ist schon was Feines). Da ich auf großen Aufwand am Morgen verzichten wollte, wählte ich die einfachste Methode:

Man nehme eine Espressotasse, fühlle sie zu 2/3 mit Wasser und gebe es in einen möglichst kleinen Topf - man tue dies so oft, wie viele Tassen man trinken möchte. Auf jede Tasse gibt man einen TL Mokkapulver und zum Schluss ein bisschen Zimt und ein zwei Nelken. Nun kocht man das Ganze auf (es scheiden sich die Geister inwiefern es sinnvoll ist, das Ganze mehrfach aufzukochen) und gieße es zum Schluss vorsichtig in die Tasse (möglichst so, dass das Kaffeepulver am Boden des Topfes verbleibt).
Ich muss sagen ich war sehr überraschft, denn die erste Tasse war göttlich, sie kam vollkommen ohne diesen ekligen sauren Nachgeschmack daher, den ich bei fast allen Filtermaschinen feststellen muss. Die foglenden Tassen nahmen ihn leider an - ich muss mal herausfinden, wie man das optimieren kann, evtl. den Mokka gleich umfüllen, damit er nicht mehr so stark im Topf nachzieht o. ä.

Zum Mokka generell ist zu sagen, dass es zwei klassische Varianten gibt:
  1. Arabischen Mokka, der klassischerweise mit Kardamon (und evtl. wie ich das gemacht habe mit Nelken und Zimt) getrunken wird, allerdings ungesüßt
  2. Türkischer Mokka, der starkt gesüßt und mit Rosenwasser getrunken wird
So, nun bricht der ernst des Morgens auch für mich an - ich werde mich wohl die Tage zum Ausgleich mehr über Kaffeebreitung und fair gehandelten Kaffee auslassen.

Auf.... zu einem neuen Tag

Sonntag, 4. März 2007

Rauch gegen Rauch

Wer hat das nicht schon einmal erlebt, man feiert eine Party oder es laden sich spontan Leute ein und was ist in den meisten Fällen dabei? Genau, ein Raucher. Man gibt dann also die Parole aus, dass innerhalb des Hauses nicht geraucht werden soll, aber je später die Stunde und je voller die Gläser, desto inkonsequenter der Gastgeber. Und schnell ist die erste Kippe im schönen warmen Zimmer konsumiert.
Spätestens am nächsten Morgen, wenn alle Halbleichen wieder zu Hause sind und die ersten Relikte beseitigt sind, bereut der gute Gastgeber die Freundlichkeit gegenüber seinen Gastrauchern.

So oder so ähnlich ging es mir dieses Wochenende, aber ich habe eine ganz gute Methode gefunden, den Rauchgestank aus meinen vier Wänden zu jagen. Nämlich mit einer Räuchermischung bestehend aus:
  • Myrre
  • Drachenblut
  • Menthol
Das mag zwar etwas merkwüdig klingen, aber es wirkt wirklich. Man nimmt also als Hauptbestandteil Myrreharz, gibt ein wenig Drachenblut hinzu (achtung das rote Pulver hat es in sich) und Menthol nach belieben (kurz nach der Hinzugabe des Menthols rate ich niemandem, das Gesicht direkt in den Rauch zu halten, sonst gbt es die volle Ladung Ätherischer Öle und tränende Augen).

Wenn die Mischung abgebrannt ist, den Raum gut durchlüften, sollte der Gestank sich dann noch nicht verzogen haben, einfach nocheinmal durchräuchern. Spätestens danach müsste der Raum weitestgehend geruchsneutral sein. Ich persönlich räuchere dann immer noch mit Rosenweihrauch hinterher, damit es wieder positiv nach irgendetwas riecht.

Noch ein paar Informationen zu den einzelnen Bestandteilen der Mischung:

Myrre: besteht aus dem Harz des Commiphora myrrha-Baumes und wurde von den alten Ägyptern zum Einbalsamieren genutzt. In der modernen Medizin nutzt man Myrre wegen ihrer antiseptischen, entzündungshemmenden Wirkstoffe.

Drachenblut ist einer der ältesten Räucherstoffe und findet besonders bei rituellen Räucherungen Verwendung. Ihm werden verstärkende, Kräfte spendende Fähigkeiten nachgesagt, ebenso verwendet man es um einen Ort von unerwünschten Kräften zu reinigen.
Früher verwendete man für das Drachenblut das Harz des asiatischen Drachenblutbaums (Daemonorops draco), daher war es sehr schwer zu bekommen und sehr teuer. Das Drachenblut, was heute im Handel ist, kommt meistens von anderen Pflanzen, hat aber ähnliche Wirkung und wird deshalb als Ersatz benutzt.

Menthol bekommt man ebenfalls an jedem gut sortierten Räucherstand, handelt es sich um echte Kristalle der Stammpflanze, sie haben eine längliche Form, sind durchsichtig und leicht bröckelig. Werden sie verräuchert so geben sie einen starken Geruch ab, der an Pfefferminze erinnert. Menthol darf nur in kleinen Dosen verräuchert werden und muss mit einem Löffel entnommen und portioniert werden, da es sonst reizend auf die Augen bzw. Haut wirken kann. Es reinigt dank des frischen Geruchs wunderbar die Luft und als angenehmer Nebeneffekt für Erkältungsgeplagte, befreit es nebenbei die Nase.

Ich halte diese Kombination für eine deutlich angenehmere und vor allem weniger künstliche Variante als sämliche Lufterfrischer, die im Moment Konjuktur haben.

Samstag, 3. März 2007

Die Welt ist hässlich und grau

Genauso begann der Tag heute. Das darf doch einfach nicht wahr sein, ich habe selten einen solchen Tag erlebt, dessen einziges Charakteristium die Farbe grau und das Gefühl nass war. Es wird endlich Zeit, dass der Frühling wiederkehrt.
An sich hatte ich mir vorgenommen, heute mal richtig was zu schaffen, aber dieser Tag frisst jegliche Motivation....

Also, eine Kanne Tee, warme Decken, ein gutes Buch und frühlingshafte Gedanken machen - frei nach den Wise Guys - "Jetzt ist Sommer, ganz egal, ob man schwitzt oder friert. Sommer ist, was in Deinem Kopf passiert"

Donnerstag, 22. Februar 2007

Noch 90 Tage und 13 Stunden...

bis zum WGT 2007 :D

ich bin schon total aufgeregt, das ist das tolle am WGT - 6 Monate danach spricht man davon, wie genial alles war und die nächsten 6 Monate zehrt man von der Vorfreude. Das musste an dieser Stelle einfach mal erwähnt werden!
Ich finde dieses Festival jedes Jahr wieder unglaublich, wenn ich überlege, dass bis heute schon mal 88 Bands bestätigt sind und diese Zahl sich locker verdoppeln kann. Ein Festival über 4 Tage in ganz Leipzig verteilt, das man mit knapp 90 Euro für alles sogar noch bezahlen kann, ist einfach grandios.
Ich kann jedem, der sich auch nur ein bisschen gruftig fühlt nur empfehlen, sich Leipzig über Pfingsten anzuschauen - die Stadt wird schwarz und zwar vollens. Man fühlt sich fast so wie zu Hause ;)
Und selbst für die Leute, die nicht so 100% gruftig sind, gibt es genug Dinge: z.B. das heidnische Dorf am Hauptzeltplatz ist ein wunderschöner kleiner Mittelaltermakt mit Bühne (in den letzten Jahren waren dort z.B. Faun, Omnia und Rabenschrey vertreten), vielen kleinen Ständen und fürchterlich leckerem Essen wie sich das gehört ;). Außerdem findet von Jahr zu Jahr mehr der Neofolk seinen Weg zum WGT - eine sehr positive Entwicklung.

Von daher schaut mal unter vorbei :) Dieses Jahr werde ich wieder mit einem Haufen Saarbrücker und Münchenern den Zeltplatz bevölkern, aber ich freue mich immer über "Zuwachs" :)

Eine vor Vorfreude hüpfende Rhalina

Endlich wieder Rollenspiel

Wie der Titel schon sagt, leide ich unter akutem Rollenspielentzug, der glücklicherweise ab morgen mal wieder ein bisschen gelindert werden kann. Die kleine Rhalina macht sich mal wieder in das schöne Frankfurt auf und widmet sich ihrer GURPS Runde.
Für allen, denen GURPS nichts sagt (soll es ja auch geben), da bei handelt es sich um das General Universal RolePlaying System. Wie der Name schon sagt, bietet das System einen Sack voll Regeln, den man einfach auf sein eigenes Setting stülpen kann oder sich einem der vielen sourcebooks widmen kann. Das System ist meiner Meinung nach eines der wenigen Systeme, das sich über die Wahrscheinlichkeiten, mit denen Dinge passieren können, wirklich Gedanken gemacht haben. Im Allgemeinen basiert das Ganze auf 3D6 und nach allem was wir bisher durchgerechnet haben, macht das alles deutlich mehr Sinn als z.B. auf D20 basierende Systeme. Ich werde wahrscheinlich mit dem werten Spielleiter mal wieder darüber diskutieren und dann ein paar Beispiele aufschnappen und sie hier kundtun.

Um nochmal meine frankfurter Runde zu erwähnen, wir spielen z.Z. in einem etwas unüblicheren Setting - in der Steinzeit. Dieses Setting war sehr gewöhnungsbedürftig, da es wahnsinnig weit von allem entfernt ist, was man je gespielt hat, ob Realzeit, Fantasy, Cyperpunk.... es gibt nahezu keine Gemeinsamkeiten und Dinge wie der akute Mangel an Rädern oder Metall bringen mich nach anderthalb Jahren manchmal noch aus dem Konzept.
Unsere Gruppe bewegt sich im Moment den Rhein entlang zur "Stadt am See" alias heute Basel. Auf diesem Weg befinden sich ein halbwüchsiger dopesüchtiger Hirtenjunge und seine Töle; ein quadratisch-praktisch-starker aber sonst vollkommen nutzloser Musiker; ein (v.a. für unsere Verhältnisse damals) Riese, der nicht durch seine Intelligenz hervorsticht, dafür sehr nachdenklich ist und allerhand nützliche Dinge kann; eine (inzwischen mit orangeroter, schuppiger Haut und Reißzähnen versehene) einsiedlerische, schweigsame, zickige Schamanin und meine Wenigkeit eine kleine rothaarige Schaustellerin, die zusammen mit dem Riesen die Grupp davon abhält, sich die Schädel einzuschlagen (bald bekomm ich den Skill Diplomatie ;)
Diese bunt gemischte Truppe zieht also den Fluss entlang, hat schon einen bitterkalten Winter mit mehr Glück als Verstand überlebt, ist Barbaren auf der Spur, wird von Geistern getrieben und läuft Gefahr sich gegenseitig umzubringen - ein Pulverfass und ich bin sehr gespannt, wie das am Wochenende weitergehen wird.

Eventuell werde ich davon, wenn es allgemein interessant wird auch noch berichten.

Vom Unterschied zwischen guten Vorsätzen und der Wirklichkeit...

Ja, das kennt mit Sicherheit auch jeder. Bei mir schlägt sich dieses Phänomen im Moment gerade extrem nieder. Ich war absolut motiviert mal ausnahmsweise für meine Klausuren zu lernen und mich so wirklich fundiert vorzubereiten. Und was stellte ich fest? Japp, ich war schon immer verkappter Theoretiker und wie sagte mein Freund so schön - "Wie lange hast du eigentlich geübt um so faul zu werden? Dafür hast du bestimmt eine Menge Charakterpunkte investiert.."
Somit habe ich meine Bücher immer brav mit mir rumgetragen, jedem erzählt, ich sei total im Stress, weil ich lernen müsse... und was wurde daraus - genau sagen Sie es mit einem Wort - Nichts! Ich saß heute morgen wieder in meiner Klausur zwischen Diazokomponenten und C-C Doppelbindungen und dachte mir ey wat bis du denn?. Tja, aber wie wir alle wissen, ist gute Vorbereitung alles und mein Klausurbogen war glücklicherweise deutlich mehr mit Wissen "behaftet" als meine Wenigkeit.

Aber für die finalen Prüfungen nehme ich mir vor, mal das Lernen zu lernen - wünscht mir Glück und einen Sack Motivation

Dienstag, 20. Februar 2007

Datensammlungen im Netz - Wermutstropfen bei der freien Nutzung des Internets

Meiner Meinung nach müsste jeder, der sich im Netz tummelt, schon damit beschäftigt haben - was denkt ihr, wie viele eurer persönlichen oder weniger persönlichen Daten schon auf irgendwelchen Servern ruhen und sehnsüchtig auf ihre Verwendung warten?
Ich wurde mal wieder auf das Thema aufmerksam, als ich den Blog von CptSalek las, der auf einen Telepolis Artikel verwies, der sich eben damit beschäftigt (witzigerweise habe ich mich im selben Gedankengang, in dem ich über Datensammlung im Netz nachdachte, dazu entschieden, einen Blog zu bauen). Nach der Lektüre dieses Artikels also, habe ich einmal begonnen mein persönliches Resume zu ziehen, wo meine Daten bisher in die virtuelle Landschaft geworfen wurden:
  1. GMail-Postfach: an sich eine wunderbare Sache, riesiges Postfach; Möglichkeit, Mails in Konversationen zu gruppieren, usw... Aber was tut google an der Stelle? Klar, Daten sammeln und sie zur "Verbesserung ihres Angebotes und ihres Services zu nutzen"... auf Deutsch Nutzerprofile erstellen, um User effektiver mit Werbung bewerfen zu können. Und das ist wahrscheinlich erst der Anfang.

  2. Dieser Blog... Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen

  3. mindestens 5793 Onlineshops, die natürlich alle behaupten, die Daten nicht weiterzugeben, selbst wenn sie das wirklich nicht tuen, Spam verschicken sie trotzdem...

  4. wenn nicht mehr als 3976 Foren, bei denen man natürlich gegenüber anderen Usern sehr offen ist, man freut sich ja auch, wenn man weiß, mit dem man es zu tun hat. Also gibt man zumindest mal seine zweite Mailadresse, einen groben Wohnort und Geburtsdatum an.
Auch das ist nur eine bruchteilhafte Aufführung dessen, wo man seine Daten so angibt, aber wenn ich mir das mal durchlese, finde ich es schon erschreckend. Wenn ich an dieser Stelle mal die Vorträge meines Freundes aufgreife (die ich zugegebenermaßen für ein bisschen apokalyptisch halte - aber irgendwann kommt die Apok
alypse) und mal den gläsernen Menschen, dessen Kaufverhalten, Gemütszustände, Wohnortwechsel, Studienfächer, Arbeitsumfelder und Interessensgebiete alle verstreut im Netz liegen erwähne, finde ich das schon bedrohlich. Wenn durch maschinell erstellte Profile aus diesen und anderen Indikatoren, irgendwann das Verhalten
des Menschens vorhergesehen, von der Industrie oder anderen Instititionen missbraucht wird und der Mensch somit manipuliert werden kann, ist das ein deutlicher Einschnitt in die Freiheit des Menschen, denn wenn man darüber nachdenkt, weitet
sich das Feld des Datenschutzes spontan in alle Lebensbereiche aus.

Vielleicht leben wir demnächst ja ohnehin alle im Netz. Was jetzt witzig klingt, finde ich an sich eine spannende Idee. Dieser Gedankengang mag durch die Litera
tur, die ich mir in letzter Zeit zu Gemüte geführt habe. Netzutopien vom feinsten: Der Otherland Zyklus vom (fast gottgleichen) Tad Williams und die Neuromancer Trilogie von William Gibson. Diese Werke werden den meisten von euch zumindest namentlich bekannt sein. Mich haben sie wirklich fasziniert.

Zum Einstieg ein Denkanstoß für alle, die sich denken "naja was interessiert mich, ob jemand weiß, was in meinen Emails steht. Das ist ein Satz, den ich ernsthaft schon aus vielen Quellen gehört habe. Aber wirklich geschockt hat mich die Reaktion der anderen Teilnehmer meines SoWi Kurses als wir die Einschränkung des Datenschutzes und der Bürgerrechte im Zusammenhang mit Terrorbekämpfung besprachen.
Ich habe kein Problem damit, jedem seine Meinung zu lassen, solange ich der Auffassung bin, dass Pro und Kontra abgewogen wurden und sich auf Basis von Fakten eine Meinung gebildet hat. Aber was da mitten in der aufstrebenden Jugend vor sich ging, hat mich gelinde gesagt irritiert. Keiner hat selbst ein Argument gegen Biometrische Pässe, Überwachung öffentlicher Plätze, Massenspeicherung von diversen Daten, etc. angebracht oder gar akzeptiert, denn "das ist doch alles für unsere Sicherheit, mir doch egal, ob jemand weiß, wann ich in Köln übern Neumarkt gehe".

Dazu fällt mir nur eins ein - gute Nacht liebe Welt

Die Saga beginnt...

"Ha! Das war doch klar, dass auch die Rhalina damit anfängt, einen Seelenstrip im Netz hinzulegen.", das mag jetzt wohl der eine oder andere denken. Wer meint, der soll!
Die Gründe, warum ich mich wirklich zum Bloggen habe hinreißen lassen sind von anderer Natur:
  1. Ich habe es genossen, andere Blogs zu lesen.

  2. Wenn man seine Freunde eher selten sehen kann, mit manchen noch nicht mal dazu kommt, via Jabber/ICQ o.ä. zu reden, kann man zumindest ein gehostetes Lebenszeichen von sich geben. Hier kann ich wieder aus eigener Erfahrung sprechen, dass ich von einigen Leuten, nicht wüsste, was sie so treiben. Klar liegt in diesem Argument eine Unterstützung, für die Faultheit, alte Freundschaften, nicht im realen Leben zu pflegen - ein bisschen Schwund gibt's leider immer und wie schon die uralten, weisen Wise Guys sangen: "Du kannst nicht alles haben *tsching tsching* Manches kann Dir dieses Leben eben einfach nicht geben".

  3. Auch ich trage ein gewisses Sendungsbewusstsein in mir, somit versuche ich, meinen Blog auch für sinnvolle Dinge wie z.B. Erfahrungsberichte o.ä. zu verwenden. Vielleicht hilft es ja jemandem von euch - ich verdanke es einem segensreiche
    n Blog, meinen mp3player problemlos unter Linux ansprechen zu können.

  4. Nach der Erfahrung, dass Bloglesen einen so wundervoll von der Arbeit abhalten kann, dachte ich mir, dass Blogschreiben, sich noch viel vorzüglicher dazu eignen könnte. So abends mit dem Laptop auf dem Schoß, ein Glas Whisky in der Hand usw.

  5. Nachdem ich angefangen habe, meinen ersten Eintrag zu schreiben, kam ich auf den Gedanken, ein Blog könne mich hoffentlich darin üben, für andere Menschen verständlich und angenehm zu formulieren, denn markant für meinen eigentlichen Stil sind eine Schar von Kommata, Semikolons; (Klammern), bei genauerer Überlegung auch Einschübe und beigeordnete Nebensatzkonstruktionen, kurz gesagt, neige ich zu einem auschweifenden Schweibstil und Bandwurmsätzen - tja bei Goethe und Kant war das Können, bei mir ist das eine Ausdrucksschwäche, an der ich zwar ungerne, aber um der Lesbarkeit durch andere Willen, arbeiten möchte. ;)
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