Endlich wieder Rollenspiel
Wie der Titel schon sagt, leide ich unter akutem Rollenspielentzug, der glücklicherweise ab morgen mal wieder ein bisschen gelindert werden kann. Die kleine Rhalina macht sich mal wieder in das schöne Frankfurt auf und widmet sich ihrer GURPS Runde.
Für allen, denen GURPS nichts sagt (soll es ja auch geben), da bei handelt es sich um das General Universal RolePlaying System. Wie der Name schon sagt, bietet das System einen Sack voll Regeln, den man einfach auf sein eigenes Setting stülpen kann oder sich einem der vielen sourcebooks widmen kann. Das System ist meiner Meinung nach eines der wenigen Systeme, das sich über die Wahrscheinlichkeiten, mit denen Dinge passieren können, wirklich Gedanken gemacht haben. Im Allgemeinen basiert das Ganze auf 3D6 und nach allem was wir bisher durchgerechnet haben, macht das alles deutlich mehr Sinn als z.B. auf D20 basierende Systeme. Ich werde wahrscheinlich mit dem werten Spielleiter mal wieder darüber diskutieren und dann ein paar Beispiele aufschnappen und sie hier kundtun.
Um nochmal meine frankfurter Runde zu erwähnen, wir spielen z.Z. in einem etwas unüblicheren Setting - in der Steinzeit. Dieses Setting war sehr gewöhnungsbedürftig, da es wahnsinnig weit von allem entfernt ist, was man je gespielt hat, ob Realzeit, Fantasy, Cyperpunk.... es gibt nahezu keine Gemeinsamkeiten und Dinge wie der akute Mangel an Rädern oder Metall bringen mich nach anderthalb Jahren manchmal noch aus dem Konzept.
Unsere Gruppe bewegt sich im Moment den Rhein entlang zur "Stadt am See" alias heute Basel. Auf diesem Weg befinden sich ein halbwüchsiger dopesüchtiger Hirtenjunge und seine Töle; ein quadratisch-praktisch-starker aber sonst vollkommen nutzloser Musiker; ein (v.a. für unsere Verhältnisse damals) Riese, der nicht durch seine Intelligenz hervorsticht, dafür sehr nachdenklich ist und allerhand nützliche Dinge kann; eine (inzwischen mit orangeroter, schuppiger Haut und Reißzähnen versehene) einsiedlerische, schweigsame, zickige Schamanin und meine Wenigkeit eine kleine rothaarige Schaustellerin, die zusammen mit dem Riesen die Grupp davon abhält, sich die Schädel einzuschlagen (bald bekomm ich den Skill Diplomatie ;)
Diese bunt gemischte Truppe zieht also den Fluss entlang, hat schon einen bitterkalten Winter mit mehr Glück als Verstand überlebt, ist Barbaren auf der Spur, wird von Geistern getrieben und läuft Gefahr sich gegenseitig umzubringen - ein Pulverfass und ich bin sehr gespannt, wie das am Wochenende weitergehen wird.
Eventuell werde ich davon, wenn es allgemein interessant wird auch noch berichten.
Für allen, denen GURPS nichts sagt (soll es ja auch geben), da bei handelt es sich um das General Universal RolePlaying System. Wie der Name schon sagt, bietet das System einen Sack voll Regeln, den man einfach auf sein eigenes Setting stülpen kann oder sich einem der vielen sourcebooks widmen kann. Das System ist meiner Meinung nach eines der wenigen Systeme, das sich über die Wahrscheinlichkeiten, mit denen Dinge passieren können, wirklich Gedanken gemacht haben. Im Allgemeinen basiert das Ganze auf 3D6 und nach allem was wir bisher durchgerechnet haben, macht das alles deutlich mehr Sinn als z.B. auf D20 basierende Systeme. Ich werde wahrscheinlich mit dem werten Spielleiter mal wieder darüber diskutieren und dann ein paar Beispiele aufschnappen und sie hier kundtun.
Um nochmal meine frankfurter Runde zu erwähnen, wir spielen z.Z. in einem etwas unüblicheren Setting - in der Steinzeit. Dieses Setting war sehr gewöhnungsbedürftig, da es wahnsinnig weit von allem entfernt ist, was man je gespielt hat, ob Realzeit, Fantasy, Cyperpunk.... es gibt nahezu keine Gemeinsamkeiten und Dinge wie der akute Mangel an Rädern oder Metall bringen mich nach anderthalb Jahren manchmal noch aus dem Konzept.
Unsere Gruppe bewegt sich im Moment den Rhein entlang zur "Stadt am See" alias heute Basel. Auf diesem Weg befinden sich ein halbwüchsiger dopesüchtiger Hirtenjunge und seine Töle; ein quadratisch-praktisch-starker aber sonst vollkommen nutzloser Musiker; ein (v.a. für unsere Verhältnisse damals) Riese, der nicht durch seine Intelligenz hervorsticht, dafür sehr nachdenklich ist und allerhand nützliche Dinge kann; eine (inzwischen mit orangeroter, schuppiger Haut und Reißzähnen versehene) einsiedlerische, schweigsame, zickige Schamanin und meine Wenigkeit eine kleine rothaarige Schaustellerin, die zusammen mit dem Riesen die Grupp davon abhält, sich die Schädel einzuschlagen (bald bekomm ich den Skill Diplomatie ;)
Diese bunt gemischte Truppe zieht also den Fluss entlang, hat schon einen bitterkalten Winter mit mehr Glück als Verstand überlebt, ist Barbaren auf der Spur, wird von Geistern getrieben und läuft Gefahr sich gegenseitig umzubringen - ein Pulverfass und ich bin sehr gespannt, wie das am Wochenende weitergehen wird.
Eventuell werde ich davon, wenn es allgemein interessant wird auch noch berichten.
Rhalina - 22. Feb, 22:44
