Rauch gegen Rauch
Wer hat das nicht schon einmal erlebt, man feiert eine Party oder es laden sich spontan Leute ein und was ist in den meisten Fällen dabei? Genau, ein Raucher. Man gibt dann also die Parole aus, dass innerhalb des Hauses nicht geraucht werden soll, aber je später die Stunde und je voller die Gläser, desto inkonsequenter der Gastgeber. Und schnell ist die erste Kippe im schönen warmen Zimmer konsumiert.
Spätestens am nächsten Morgen, wenn alle Halbleichen wieder zu Hause sind und die ersten Relikte beseitigt sind, bereut der gute Gastgeber die Freundlichkeit gegenüber seinen Gastrauchern.
So oder so ähnlich ging es mir dieses Wochenende, aber ich habe eine ganz gute Methode gefunden, den Rauchgestank aus meinen vier Wänden zu jagen. Nämlich mit einer Räuchermischung bestehend aus:
Wenn die Mischung abgebrannt ist, den Raum gut durchlüften, sollte der Gestank sich dann noch nicht verzogen haben, einfach nocheinmal durchräuchern. Spätestens danach müsste der Raum weitestgehend geruchsneutral sein. Ich persönlich räuchere dann immer noch mit Rosenweihrauch hinterher, damit es wieder positiv nach irgendetwas riecht.
Noch ein paar Informationen zu den einzelnen Bestandteilen der Mischung:
Myrre: besteht aus dem Harz des Commiphora myrrha-Baumes und wurde von den alten Ägyptern zum Einbalsamieren genutzt. In der modernen Medizin nutzt man Myrre wegen ihrer antiseptischen, entzündungshemmenden Wirkstoffe.
Drachenblut ist einer der ältesten Räucherstoffe und findet besonders bei rituellen Räucherungen Verwendung. Ihm werden verstärkende, Kräfte spendende Fähigkeiten nachgesagt, ebenso verwendet man es um einen Ort von unerwünschten Kräften zu reinigen.
Früher verwendete man für das Drachenblut das Harz des asiatischen Drachenblutbaums (Daemonorops draco), daher war es sehr schwer zu bekommen und sehr teuer. Das Drachenblut, was heute im Handel ist, kommt meistens von anderen Pflanzen, hat aber ähnliche Wirkung und wird deshalb als Ersatz benutzt.
Menthol bekommt man ebenfalls an jedem gut sortierten Räucherstand, handelt es sich um echte Kristalle der Stammpflanze, sie haben eine längliche Form, sind durchsichtig und leicht bröckelig. Werden sie verräuchert so geben sie einen starken Geruch ab, der an Pfefferminze erinnert. Menthol darf nur in kleinen Dosen verräuchert werden und muss mit einem Löffel entnommen und portioniert werden, da es sonst reizend auf die Augen bzw. Haut wirken kann. Es reinigt dank des frischen Geruchs wunderbar die Luft und als angenehmer Nebeneffekt für Erkältungsgeplagte, befreit es nebenbei die Nase.
Ich halte diese Kombination für eine deutlich angenehmere und vor allem weniger künstliche Variante als sämliche Lufterfrischer, die im Moment Konjuktur haben.
Spätestens am nächsten Morgen, wenn alle Halbleichen wieder zu Hause sind und die ersten Relikte beseitigt sind, bereut der gute Gastgeber die Freundlichkeit gegenüber seinen Gastrauchern.
So oder so ähnlich ging es mir dieses Wochenende, aber ich habe eine ganz gute Methode gefunden, den Rauchgestank aus meinen vier Wänden zu jagen. Nämlich mit einer Räuchermischung bestehend aus:
- Myrre
- Drachenblut
- Menthol
Wenn die Mischung abgebrannt ist, den Raum gut durchlüften, sollte der Gestank sich dann noch nicht verzogen haben, einfach nocheinmal durchräuchern. Spätestens danach müsste der Raum weitestgehend geruchsneutral sein. Ich persönlich räuchere dann immer noch mit Rosenweihrauch hinterher, damit es wieder positiv nach irgendetwas riecht.
Noch ein paar Informationen zu den einzelnen Bestandteilen der Mischung:
Myrre: besteht aus dem Harz des Commiphora myrrha-Baumes und wurde von den alten Ägyptern zum Einbalsamieren genutzt. In der modernen Medizin nutzt man Myrre wegen ihrer antiseptischen, entzündungshemmenden Wirkstoffe.
Drachenblut ist einer der ältesten Räucherstoffe und findet besonders bei rituellen Räucherungen Verwendung. Ihm werden verstärkende, Kräfte spendende Fähigkeiten nachgesagt, ebenso verwendet man es um einen Ort von unerwünschten Kräften zu reinigen.
Früher verwendete man für das Drachenblut das Harz des asiatischen Drachenblutbaums (Daemonorops draco), daher war es sehr schwer zu bekommen und sehr teuer. Das Drachenblut, was heute im Handel ist, kommt meistens von anderen Pflanzen, hat aber ähnliche Wirkung und wird deshalb als Ersatz benutzt.
Menthol bekommt man ebenfalls an jedem gut sortierten Räucherstand, handelt es sich um echte Kristalle der Stammpflanze, sie haben eine längliche Form, sind durchsichtig und leicht bröckelig. Werden sie verräuchert so geben sie einen starken Geruch ab, der an Pfefferminze erinnert. Menthol darf nur in kleinen Dosen verräuchert werden und muss mit einem Löffel entnommen und portioniert werden, da es sonst reizend auf die Augen bzw. Haut wirken kann. Es reinigt dank des frischen Geruchs wunderbar die Luft und als angenehmer Nebeneffekt für Erkältungsgeplagte, befreit es nebenbei die Nase.
Ich halte diese Kombination für eine deutlich angenehmere und vor allem weniger künstliche Variante als sämliche Lufterfrischer, die im Moment Konjuktur haben.
Rhalina - 4. Mrz, 11:09
